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Der Feind unter meiner Haut- Milben

Befruchtete Milbenweibchen leben nur wenige Wochen und legen aus diesem Grund ihre Eier in die Haut eines Menschen so lange bis sie letztendlich sterben. Diese neu-entwickelten Milben verursachen einen starken Juckreiz. Die Milben entfalten sich auf der Haut und rufen Blasen, Quaddeln und Pusteln hervor.

Es bestehen viele Ursachen für Juckreiz. Milbenbefall zählt jedoch zu den häufigeren. Um sicherzustellen, wovon der Juckreiz kommt, untersuchen Dermatologen ihre Patienten gründlich auf Parasiten. Dieser Prozess ist mühselig und muss geübt sein. Laut Professor Cord Sunderkötter, Leiter der Abteilung für translationale Dermatoinfektiologie an der Universität Münster werden einige Parasiten nicht sofort erkannt. Dazu benötigt man eine spezielle Lupe. Hat man mittels der Lupe keinen Erfolg erzielen können, ist eine Hautprobe mit dem Mikroskop notwendig. So werden auch die Kotbällchen und die Eier der Weibchen sichtbar.

 

 

Wie kommt es zum Milbenbefall?

 

 

Juckreiz

Milben entstehen durch direkten Hautkontakt mit Infizierten. Da die Parasiten für den Personenwechsel nur fünf bis zehn Minuten benötigen, besteht die Gefahr schnell von Milben befallen zu sein. Insbesondere beim Kuscheln, Geschlechtsverkehr oder, wenn man in einem Bett mit dem Betroffenen schläft.

Diese Krankheit ist weit verbreitet. Allein im Jahr 2015 verschrieben Ärzte 142 000 Mal permethrinhaltige Anti-Milben-Mittel.

 

 

Arganöl gegen Borkenkrätze

 

Schonen Sie Ihre Haut vor chemischen Mitteln und ersetzten Sie diese mit Arganöl. Arganöl ist mittlerweile überall erhältlich. Allerdings ist darauf Acht zu geben, ob dieses Öl von einem natürlichen Arganöl handelt. Natürliches Arganöl finden Sie bei drjokar.de. Dieses Öl pflegt nicht nur die Haut, sondern beugt Infektionen wie Schuppenflechte, Neurodermitis und anderes vor. Was ich Ihnen außerdem nicht vorenthalten möchte ist, dass wenn Sie sich für Arganöl entscheiden, Sie dieses auch zum Kochen verwenden können.

 

Woran erkenne ich natürliches und gutes Arganöl?

 

Der Gütesiegel SpinosaMAX verrät Ihnen die Qualität und die Natürlichkeit des Arganöls. Für hervorragendes Öl eigenen sich die wildwachsenden Arganbäume in den Ameln besonders gut. Da dieses Öl einer hohen Qualität zuzuschreiben ist, verliehen Experten dem Öl die Auszeichnung SpinosaMAX. Von der UNESCO wird sie als Biosphärenreservat erklärt.

Trockene Haut und Juckreiz – Neurodermitis

 

Deutschlandweit müssen ein bis zwei Prozent der Erwachsenen und 10 bis 15 Prozent der Erwachsenen mit schuppiger, geröteter, trockener und juckender Haut leben – die Rede ist von Neurodermitis. Dabei handelt es sich um eine chronisch entzündliche, nicht ansteckbare Hautkrankheit, für die es keine Heilung aber viele Therapiemöglichkeiten gibt.
Die Schutzfunktion der Haut von Neurodermitis-Patienten ist herabgesetzt, was bei Kontakt mit chemischen, mikrobiellen oder physikalischen Reizen zu leichten Entzündungen führt. Bei ca. 90 Prozent der Neurodermitis-Patienten hat die Krankheit schon im Säuglings- bzw. Kindesalter angefangen und ist immer wieder in Schüben, die mit beschwerdearmen oder – freien Phasen einhergehen.

 

Typische Ursachen

 

HautkrankheitDie Ursachen für eine Hautkrankheit wie Neurodermitis werden im Zusammenspiel verschiedener Faktoren gesehen. Jedoch kann man bei über 75 Prozent der Erkrankten auf zwei entscheidende Faktoren schließen: die genetisch bedingte Neigung des Immunsystems, überempfindlich auf Reize der Umwelt zu reagieren und die gestörte Barrierefunktion der Haut.
Neurodermitis gehört daher zur Gruppe der atopischen Krankheiten, zu denen auch allergischer Schnupfen (Heuschnupfen), Nahrungsmittelallergie und allergisches Asthma gehören.

 

Neurodermitis: Einflussfaktoren und Auslöser

Es gibt eine Menge Einflussfaktoren, die bei Neurodermitis-Patienten die Schübe hervorrufen. Jedoch gibt es einige, die man zu den wichtigsten und häufigsten zählen kann:

  • Faktoren, die die Haut austrocknen: Ein zu häufiges Waschen der Haut
  • Eingeatmete oder auf die Haut aufgetragenen Allergene: Hausstaubmilbenkot, Tierhaare und Pollen
  • Gegessene Allergene: Nahrungsmittel wie Kuhmilch, Weizen, Hühnereier Weizen und Soja
  • Irritierende Stoffe auf der Haut: Der Kontakt mit Duft- oder Konservierungsstoffen in Kosmetika, Wollkleidung und Reinigungsmittel
  • Mikrobielle Antigene bei vorhandener Neurodermitis: Besiedlung der Haut mit Viren, Pilzen oder Bakterien
  • Stress und psychische Belastung
  • Klimafaktoren: Extreme Kälte, Schwüle oder Trockenheit
  • Umweltgifte: Tabakrauch, Ozon und Dieselabgase

 

Behandlungsmethoden

 

  • Basispflege: Halten Sie die trockene Haut mit Körperölen feucht und geschmeidig, um die Schutzfunktion aufrecht zu erhalten
  • Behandlung des Juckreiz: Massieren Sie vorsichtig etwas Öl auf die betroffenen Stellen oder legen Sie feuchte Schwarztee-Umschläge auf die betroffenen Stellen
  • Vorbeugen und Behandeln von Infektionen: Schützen Sie Ihre Haut vor Infektionen, benutzen sie dafür aber die antibiotischen Salben nur unter der Aufsicht Ihres Arztes
  • Hyposensibilisierung: Eine spezifische Immuntherapie, um den Körper an die Allergene zu gewöhnen