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Schuppen bei Männern 35+

 

Mit dem Partner das Shampoo teilen? Lieber nicht. Die Pflegebedürfnisse von Männer- und Frauenhaar sind grundverschieden. „Männer haben zum Beispiel mehr Talgdrüsen, neigen daher eher zu fettiger Kopfhaut“, erklärt Dermatologe Dr. Christoph Liebich. Da hilft nur eins: täglich waschen. Matthias Höfling, Apotheker aus München, empfiehlt dazu ein mildes Shampoo, das den Talg auswäscht, aber die Kopfhaut nicht auslaugt. Fettige Ansätze zu vermeiden ist aber nicht nur aus optischen Gründen sinnvoll – sondern auch ein erster, wichtiger Schritt, um daraus resultierende Probleme zu verhindern, wie zum Beispiel fettige Schuppen.

 

Schuppen hat jeder Mann

 

SchuppenSchuppen hat jeder, da unsere Haut sich ständig erneuert und abgestorbene Zellen abstößt. Zu einem Problem werden sie erst, wenn sie sichtbar sind und vielleicht sogar jucken. „Ursache ist ein eigentlich harmloser Hefepilz, der sich auf jeder Haut befindet“, erklärt Liebich. „Unangenehm wird er, wenn ihm viel Fett einen idealen Nährboden zur Vermehrung bietet“, so der Münchener Experte weiter. Dann lösen die Abbauprodukte des Pilzes Juckreize aus und es bilden sich gelbe, klebrige Hautschuppen. Höfling rät betroffenen Patienten, Shampoos mit pilzhemmenden Wirkstoffen zu verwenden. Bei leichtem Befall reichen niedrig dosierte Varianten aus, die man täglich nutzen kann.
Reizauslöser meiden

 

Darauf sollte man achten

 

In schwereren Fällen empfiehlt der Fachmann hoch dosierte Shampoos und Tinkturen, die man zwei- bis dreimal die Woche aufträgt. „Im Wechsel mit milden Produkten, am besten ohne potenzielle Reizauslöser wie Silikone, Parabene, Duft- und Farbstoffe.“ Und in dieser Zeit auf Mützen verzichten, denn in feucht-warmen Milieu fühlen sich die Pilze besonders wohl.
Doch auch mit trockener Kopfhaut ist Mann vor Schuppen nicht sicher – speziell Allergiker oder Sportler, die sich häufig die Haare waschen, sind gefährdet. Dann setzt Höfling auf eine besondere Strategie: Shampoos und Kuren aus Weizen-, Milch- oder Glykoproteinen oder Arganöl, wobei er letzteres als besonders wirksam herausstellte.
Zusätzlicher Tipp von Liebich: heiß duschen, föhnen und färben am besten vermeiden und eine Kopfmassage mit Arganöl, welche man über Nacht einwirken lässt.

Mischhaut

Es gibt viele unterschiedliche Hauttypen, in die die Haut aus kosmetischer und dermatologischer Sicht nach ihren Merkmalen eingeteilt wird. Diese unterschiedlichen Typen verlangen dann auch nach einer entsprechenden Pflege. Jeder Hauttyp ist an sich einzigartig, da die Bedürfnisse der Hautpflege abhängig von den persönlichen Einflüssen, wie Allergien und Unverträglichkeiten sind und somit die ideale Hautpflege nur persönlich zusammengestellt werden kann. Dennoch hat der größte Teil der Bevölkerung in Deutschland eine Mischhaut, deren optimale Pflege im nachfolgenden Artikel beschrieben ist.

 

Habe ich Mischhaut?

geschmeidige Haut

Im Allgemeinen teilt man die Hauttypen in normale, trockene und fettige Haut ein, abgesehen von Hauterkrankungen, die das Erscheinungsbild der Haut stark verändern können. Demnach ist eine Mischhaut die Mischung aus zwei oder gar allen Hauttypen. Das heißt im Klaren, dass die Haut an manchen Stellen fettig, an anderen trocken und wiederum an anderen Bereichen normal ist.
Genau auf diese Weise kann man am leichtesten herausfinden, ob man unter Mischhaut leidet: Sind bestimmte Hautbereiche trotz regelmäßiger Pflege trocken, während andere immer fettig und glänzend scheinen, trotz ausgelassener Pflege? – Genau dann handelt es sich bei Ihrem Hauttypen auch um Mischhaut. Jedoch kann man mit der richtigen Pflege und ganz bestimmten Techniken ein ebenes, gleichmäßiges und vor allem gesundes Hautbild, trotz Mischhaut, schaffen.

 

Wie pflege ich meine Mischhaut?

 

Das Problem an den fettigen Stellen der Mischhaut ist, dass diese Bereiche nicht nur glänzen, sondern durch überaktive Talkdrüsen das Wachstum von Mitessern und Pickeln fördern. Am einfachsten behandelt man diese Teile der Haut mit antibakteriellen Produkten speziell für fettige Haut, die jedoch bei vielen Menschen Nebenwirkungen wie Rötungen oder Juckreiz auslösen können. Zumal dürfen diese Produkte niemals auf die trockenen Stellen der Haut aufgetragen werden, da diese sonst noch trockener werden und sich Schuppen bilden, was das Hautbild weiter verschlechtert. Um die richtige Pflege nicht zu einem Balanceakt werden zu lassen, empfiehlt sich hier der Griff zur Natur. Denn Arganöl gibt trockener Haut ihre Feuchtigkeit zurück. Zudem wirkt das Öl antibakteriell und unterdrückt somit die überschüssige Talgproduktion und stoppt somit das Wachstum neuer Pickel und Mitesser.