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Trockene Haut und Juckreiz – Neurodermitis

 

Deutschlandweit müssen ein bis zwei Prozent der Erwachsenen und 10 bis 15 Prozent der Erwachsenen mit schuppiger, geröteter, trockener und juckender Haut leben – die Rede ist von Neurodermitis. Dabei handelt es sich um eine chronisch entzündliche, nicht ansteckbare Hautkrankheit, für die es keine Heilung aber viele Therapiemöglichkeiten gibt.
Die Schutzfunktion der Haut von Neurodermitis-Patienten ist herabgesetzt, was bei Kontakt mit chemischen, mikrobiellen oder physikalischen Reizen zu leichten Entzündungen führt. Bei ca. 90 Prozent der Neurodermitis-Patienten hat die Krankheit schon im Säuglings- bzw. Kindesalter angefangen und ist immer wieder in Schüben, die mit beschwerdearmen oder – freien Phasen einhergehen.

 

Typische Ursachen

 

HautkrankheitDie Ursachen für eine Hautkrankheit wie Neurodermitis werden im Zusammenspiel verschiedener Faktoren gesehen. Jedoch kann man bei über 75 Prozent der Erkrankten auf zwei entscheidende Faktoren schließen: die genetisch bedingte Neigung des Immunsystems, überempfindlich auf Reize der Umwelt zu reagieren und die gestörte Barrierefunktion der Haut.
Neurodermitis gehört daher zur Gruppe der atopischen Krankheiten, zu denen auch allergischer Schnupfen (Heuschnupfen), Nahrungsmittelallergie und allergisches Asthma gehören.

 

Neurodermitis: Einflussfaktoren und Auslöser

Es gibt eine Menge Einflussfaktoren, die bei Neurodermitis-Patienten die Schübe hervorrufen. Jedoch gibt es einige, die man zu den wichtigsten und häufigsten zählen kann:

  • Faktoren, die die Haut austrocknen: Ein zu häufiges Waschen der Haut
  • Eingeatmete oder auf die Haut aufgetragenen Allergene: Hausstaubmilbenkot, Tierhaare und Pollen
  • Gegessene Allergene: Nahrungsmittel wie Kuhmilch, Weizen, Hühnereier Weizen und Soja
  • Irritierende Stoffe auf der Haut: Der Kontakt mit Duft- oder Konservierungsstoffen in Kosmetika, Wollkleidung und Reinigungsmittel
  • Mikrobielle Antigene bei vorhandener Neurodermitis: Besiedlung der Haut mit Viren, Pilzen oder Bakterien
  • Stress und psychische Belastung
  • Klimafaktoren: Extreme Kälte, Schwüle oder Trockenheit
  • Umweltgifte: Tabakrauch, Ozon und Dieselabgase

 

Behandlungsmethoden

 

  • Basispflege: Halten Sie die trockene Haut mit Körperölen feucht und geschmeidig, um die Schutzfunktion aufrecht zu erhalten
  • Behandlung des Juckreiz: Massieren Sie vorsichtig etwas Öl auf die betroffenen Stellen oder legen Sie feuchte Schwarztee-Umschläge auf die betroffenen Stellen
  • Vorbeugen und Behandeln von Infektionen: Schützen Sie Ihre Haut vor Infektionen, benutzen sie dafür aber die antibiotischen Salben nur unter der Aufsicht Ihres Arztes
  • Hyposensibilisierung: Eine spezifische Immuntherapie, um den Körper an die Allergene zu gewöhnen

Wirkung von Arganöl erneut wissenschaftlich bestätigt

 

Auf diesem Portal sind bereits etliche Studien zur Wirkung von Arganöl gebündelt worden. Darunter die positive Wirkung bei Rheuma, entzündlichen Krankheiten, Alzheimer und sogar bei Krebserkrankungen. Auch die Schöhnheit wird positiv beeinflusst, so sorgt Arganöl für glanzvolles Haar und gesunde Nägel und Haut. Im Folgenden, stellen wir Ihnen eine weitere Studie zu Arganöl vor.

 

 

Das Magazin „Forschung und Wissen“ berichtet:

Französische Wissenschaftler bestätigen, dass Arganöl ein wirkungsvolles Naturheilmittel ist und den Körper vor verschiedenen Umweltgiften und zusätzlich die Haut vor vorzeitiger Alterung schützt.“

 

Hohe Dosis an Tokopherolen

 

Die Forscher der Universität Paul Verlaine, in Metz, haben die hohe Dosis an Tokopherolen (Stoffe die den Köper vor Umweltgiften schützen) im Arganöl nachgewiesen. Ebenfalls haben sie das hohe Vorkommen an Triterpenalkoholen und Phenole bestätigt. Diese sind u.a. dafür verantwortlich freie Radikale abzufangen, das schützt die Haut vor Alterungsprozessen.

 

Dr. med. Peter Schleicher, Leiter des Instituts zur Erforschung neuer Therapieverfahren chronischer Erkrankungen und Immunologie in München bestätigt, die wirkungsvolle Zusammensetzung des Arganöl:

 „Die antioxidative Wirkung von Arganöl ist im Vergleich zu Olivenöl 30 bis 50 Prozent höher. Inhaltsstoffe wie Spinasterol und Schottenol findet man sehr selten in Pflanzen. Sie stehen derzeit weltweit im Blickpunkt der Forschung und können uns vor Brust- und Prostatakrebs schützen. Aus diesem Grund beteiligt sich an den wissenschaftlichen Studien zur Erforschung der medizinischen Wirksamkeit des Arganöls hat sich neben der Universität Paul Verlaine auch das deutsche Krebsforschungszentrum. Mittlerweile ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass bei Einnahme von Arganöl ein fünfmal geringeres Krebsrisiko herrscht. Hinzu kommt die entzündungshemmende Kraft und die starke durchblutungsfördernde Wirkung.

 

Tägliche Einnahme von Arganöl empfohlen

 

Nehmen Sie also präventiv eine Portion Arganöl zu sich. Ob als Öl oder in Kapselform, das bleibt natürlich Ihnen überlassen. Schmecken Sie Gerichte mit dem nussig-angehauchten Öl ab, oder nehmen Sie täglich eine Kapsel zum Frühstück zu sich. Sie werden sich besser fühlen und von den Effekten profitieren.